XVIII. Rosenschau: „Rosen in der Antike“

25. – 28. Juni 2010
Botanischer Garten München-Nymphenburg

Schirmherrschaft: Herzog Franz von Bayern

Ausstellungsdaten

Freitag, 25. Juni 2010 bis Montag, 28. Juni 2010

Öffnungszeiten
täglich durchgehend von 9 bis 18:30 Uhr
Das Freiland des Gartens ist am Abend eine halbe Stunde länger geöffnet.
Am Freitag, den 25. Juni 2010, ist die Ausstellung und der Markt im Freiland bis 21:30 Uhr geöffnet.

Ort
Botanischer Garten München-Nymphenburg, Winterhalle und umgebendes Freiland
Nächstgelegener Eingang: Menzinger Str. 65, 80638 München (Haupteingang)

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Erreichbar mit Trambahn Linie 17 und mit Bus 143
Haltestelle: Botanischer Garten (Eingang Menzinger Str. 65)

Eintrittspreis: 5 €, ermäßigt 3,50 €
Kinder bis zu 12 Jahren haben freien Eintritt; Zutritt jedoch nur in Begleitung Erwachsener. Im Eintrittspreis enthalten sind der Gartenbesuch einschließlich der Gewächshäuser und der Ausstellung sowie die Führungen, Vorträge und alle Darbietungen

Rosenberatung

In der Ausstellung beantworten Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V., Freundeskreis München, auch dieses Jahr fachmännisch Fragen zur Pflege und Kultur von Rosen.

Ausstellungsgestaltung

Kerstin Frohnholzer (GARTALERIE, Velburg) und das Team des Botanischen Gartens München-Nymphenburg.

Begleitender Markt im Freiland

Traditionell wird die Rosenschau des Botanischen Gartens München-Nymphenburg von einem kleinen Markt begleitet. Hier kann man exquisite Rosen kaufen und durch allerlei Stände mit schöner Keramik, Begleitpflanzen und (Rosen-)Accessoires bummeln.

Rosen des Botanischen Gartens München-Nymphenburg

Rosen finden sich in verschiedenen Bereichen des Gartens: im Schmuckhof, im Terrain nördlich und südlich (historische Rosen) des Cafés und in zwei den Wildrosen gewidmeten Arealen. Ein Lageplan mit den Rosenstandorten wird für das Publikum ausliegen.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens München e.V.


Die Rose in der Antike

Die Bedeutung der Rose in der Antike reicht von dem Mythos der Geburt der Venus – schaumgeboren und von fallenden Rosen umschwebt – bis zu handfesten Vorschriften bei Plinius dem Älteren zur Kultur der Rose in Feld und Garten.
Aphrodite – Venus vergoss beim Tode ihres Liebhabers Adonis so viele Tränen wie Blutstropfen von diesem zur Erde sanken. Die Tränen wurden zu weißen Rosen, die Blutstropfen zu roten.

Die Insel Rhodos ist untrennbar mit Rosen verbunden; der Drachmen der Insel zeigt häufig eine erblühte Rose als Schmuck. Im alten Rom war es üblich zu Festen die Gäste mit Rosenblätter zu überschütten, daher das Interesse sie möglichst reichhaltig zu kultivieren.

Etwas vom Flair, vom Duft und der Eleganz der Rose im Altertum will die Rosenschau 2010 einfangen und ihren Besuchern darbieten. Ein zarter Duft in der Winterhalle, der traditionellen Heimat der Rosenschau, und zarte Rosé-Töne bis hin zum vollen Rot werden dies effektvoll unterstreichen, begleitet von historischen Symbolen der Antike.

Text: Prof. em. Dr. Jürke Grau, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens München e.V.

Eindrücke von der Rosenschau